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    „Das geht so nicht!“

„Das geht so nicht!“

Ein lapidares „das geht so nicht“, ein "das haben wir schon immer so gemacht" oder auch ein "rechnet sich das überhaupt?" hat mit Sicherheit schon so manche weltverändernde Vision vereitelt.

Da bin ich mir sicher. Wahrscheinlich hätten wir sogar die Welt deutlich besser im Griff, wenn es diese kleinen Sätze nicht geben würde.

Aber es gibt sie. Insbesondere die IT scheint sie für sich gepachtet zu haben. Denn gefühlt verbinde ich diese Sätze mit endlosen Diskussionen mit IT-Abteilungen – und das liegt bestimmt nicht nur daran, dass ich beinah 10 Jahre bei einem IT-Hersteller gearbeitet habe.

Meist fängt es meiner Erfahrung nach mit einer strategischen Vision an. Irgendein Kniff, eine List, die wir nach intensivem Analysieren, Nachdenken, Überprüfen und nochmal Ventilieren entwickelt haben, um unser Unternehmen schneller, effizienter und einfacher zu machen.

Soweit – so gut. Bis aus der Strategie Realität werden soll. Spätestens dann sitzt die IT mit am Tisch. Schließlich braucht man sie, die digitalen Dienstleister. In der Eigensicht fehlt aber das Dienstleister-Gen oft gänzlich. Eher sieht man sich selbst als „strategischer Enabler“. Okay, soll mir auch Recht sein, Hauptsache, die Dinge werden angepackt.

Doch dieser Traum platzt meist jäh. Spätestens wenn die bewährten Einwand-Sätze fallen und diese durch Antithesen auf algorithmischer Basis untermauert werden, steigen recht schnell die Mitdiskutanten reihenweise aus. In der Folge werden außerdem Nullen und Einsen zur Kavallerie der IT-Argumentation und schon ist es aus mit der einst so potenzialstarken, guten Strategie. Es sei denn, man kann aufzeigen, dass andere es bereits gemacht haben. Dann wird es meist ruhig. Sehr ruhig. So wie Nerds und Geeks nun mal reagieren, wenn sie angestrengt grübeln.

Hat man diesen emotionalen Challenge-Button jedoch erwischt, dann kann so ein Brain-Train in der IT auch mal unter Volldampf loslegen – muss ich gestehen. Einmal in Fahrt gekommen, können die IT-Jungs echte Wunder vollbringen. Sogar das einstige „das geht so nicht“ wird dann zu einem „so könnte es funktionieren“ und oftmals – auch das muss ich gestehen – übertrifft die Endlösung dann die angedachte Funktion und deren Effizienz um ein Vielfaches.


Ende gut, alles gut – so sollte man meinen.


Im Prinzip ja. Dennoch ist es müßig, immer wieder appellieren zu müssen. Grundsätzlich geht es ja nur um die Einstellung zum Anpacken. Der Personaler spricht von „Hands-On Mentalität“. Für einen Unternehmer eine unersetzliche Tugend. Für einen IT-Experten scheinbar nur ein Ergebnis einer Erkenntnis. In Code-Sprache: IFTTT (if this than that …). Da täte ein Schuss mehr Dienstleister-Mentalität dann doch ganz gut. „Unersetzlich“ macht man sich letztendlich nämlich mit gutem Service – nicht mit Hoheitswissen.

Das haben wir bei UNIVERSUM längst erkannt und verinnerlicht. Auch unsere IT. Was diese Mannschaft in den letzten Monaten für unser Unternehmen realisiert hat, ist absolut beeindruckend und hat uns als Unternehmen entscheidend voran gebracht. Da wurde dann sogar ein „das geht so nicht“ zu einem „bis einer kam und es einfach gemacht hat“. Chapeau an unsere IT!

In diesem Sinne nutzen wir also den Rückenwind und starten ins neue Jahr mit dem alten aber bewährten Anspruch für alle zukünftigen IT-Projekte: „Geht nicht – gibt´s nicht!“'

Ihr Axel Kulick

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