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    „Mit 18 ...“

„Mit 18 ...“

Ok – da ist es also, das neue Jahr. Zweitausendachtzehn. Wie immer kam es schneller als gedacht. Gefühlt war letzte Woche noch Spätsommer.

Dann schlich sich heimlich die Weihnachtszeit an, die mal wieder fulminant in einer großen Völlerei endete, bevor es auf die Skipiste ging, die ebenso sportlich wie auch kulinarisch herausfordernd war.

Heute – zack – steht Zweiachtzehn im Datum und es fühlt sich so an, als wäre es noch gar nicht so richtig real. Gestern noch Kaiserschmarrn und Germknödel im nachmittäglichen Liegestuhl bei schönster Tiroler Alpensonne – heute soll ich voll durchstarten und die Arbeits- und Vertriebsmaschine auf 120 % fahren.

Hach war das schön in jungen Jahren, als der Januar so anfing, wie der Dezember aufhörte. Im ewigen Kreislauf von Party und Hangover. Marius Müller-Westernhagen hatte so recht, als er sang: „Meine Mutter nahm mir das immer krumm, ich sollt was Seriöses werden.“

Habe ich ja dann auch getan. Nur eben etwas später. Da ahnte ich aber auch schon, dass es mich eines Tages genauso wie Marius eiskalt erwischt: „Jetzt sitz ich hier, bin etabliert – und schreib auf teurem Papier. Ein Lied über meine Vergangenheit. Damit ich den Frust verlier‘.“

Frust ist es eigentlich auch gar nicht. Aber dass der Januar so unerbittlich schnell nach den so erholsamen Feiertagen kommt ... na gut. Nützt ja nix. Einer muss ja mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb raffe ich mich auf und leg die Latte für mich selbst genauso wie für unsere UNIVERSUM Group mal hoch dieses Jahr. Ohne Ziele keine Herausforderung.

Im Geschäft heißt das: Ran an den Speck und erst mal schauen, wieviel Prozent der Kunden unserer Kunden weihnachtliche Nachwehen verarbeiten müssen. Denn wie schon im Dezember geschrieben, haben wir ja einen erheblichen Anteil des Weihnachtsumsatzes unserer E-Commerce-Kunden vorfinanziert bzw. fakturiert. Da werden zum Großteil erst jetzt die Käufe auf Rechnung und Raten fällig, die wir zu 100 % abgesichert haben. Insofern ist es für unseren wirtschaftlichen Erfolg entscheidend, ob es ein Jahr mit wenigen oder vielen Zahlungsausfällen wird. Schließlich tragen wir das Risiko für unsere Kunden.

Im Privaten heißt es übrigens auch ran an den Speck. Die obligatorischen Weihnachtskilos müssen runter. Also ab ins Fitness-Studio. Natürlich eins mit FlexiFit®. Denn für Fitness-Studios haben wir bei der UNIVERSUM Group nicht nur ein besonderes, privates Faible, sondern auch eine Branchenlösung, die dafür sorgt, dass unseren Fitness-Kunden nicht die verheißungsvollen Aussichten an jedem Jahresanfang direkt drei Monate später wieder verhagelt werden. Schließlich muss nicht nur ich dringend die Weihnachtskilos zeitnah loswerden. Gerade im Januar ist deshalb die Anmelderate in Fitness-Studios enorm hoch. Wir starten eben gern mit guten Vorsätzen ins neue Jahr.

Das ist auch alles sehr löblich, wäre da nicht das große Erwachen, welches ungefähr drei Monate später einsetzt. Die guten Vorsätze sind dahin, damit werden auch die Besuche weniger und zu guter Letzt werden die monatlich vereinbarten Gebühren einfach nicht weiterbezahlt. Weil einige sich mit ihrem Budget verschätzt haben, einige die Abschläge der Energieversorger im Februar nicht auf dem Zettel hatten und einige schlichtweg ihren eingegangenen Zahlungsverpflichtungen nicht weiter nachkommen wollen.

Eine einfache Rechnung für den Fitness-Studio-Gast – eine umso schwierigere Rechnung für den Fitness-Studio-Betreiber. Denn der hat schließlich auch eine Budgetplanung gemacht. Allerdings eine, die auf dem ordnungsgemäßen Zahlungseingang aller Mitglieder basiert. Kommt in diese Kalkulation ein Ungleichgewicht durch Zahlungsausfälle zu vieler neuer Mitglieder, wird ein erfolgreicher Jahresstart schnell zum Frühjahrs-Desaster in der Fitness-Branche.

Zum Glück aber haben wir da ja was bei uns: FlexiFit®. Damit sichern wir alle Abo-Zahlungen zu 100 % für den Fitness-Studio-Betreiber ab. Einfach, schnell und vor allem ohne großen Aufwand. Das hält die Fitnessbranche wirtschaftlich fit.

Was mich anbetrifft: Da ich grundsätzlich in einem Studio trainiere, das mit FlexiFit unser Kunde ist, trifft es mich besonders hart. Gehe ich nicht hin, bleiben die Kilos. Zahle ich nicht – zahlt mein Unternehmen – und damit am Ende auch wieder ich. Nicht trainieren ist also keine Option für mich. Ich werde mich wohl quälen müssen. In meinem Fall sogar aus zwei guten Gründen: einem gesundheitlichen wie auch wirtschaftlichen.

In diesem Sinne verabschiede ich mich jetzt mal ins Fitness Studio. Damit unser Jahr bei der UNIVERSUM Group gesund startet, mein Jahr gesund bleibt – und endlich diese Weihnachtslethargie ein Ende findet.

Mit sportlichen Grüßen,

Ihr Axel Kulick

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