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    Vom Weihnachtsmann, vielen Wünschen und wahren Werten

Vom Weihnachtsmann, vielen Wünschen und wahren Werten

Alle Jahre wieder steht völlig unerwartet Weihnachten vor der Tür. Und wie jedes Jahr stellen sich die üblichen Fragen.

Was soll ich meiner Frau und meinen Kindern schenken? Sind die Wünsche der Kinder angemessen? Bin ich selbst bereits ein Gefangener der Konsumgesellschaft? Was hat das alles noch mit der christlichen Weihnachtszeit und der testamentarischen Geschichte zu tun? Und ist das jetzt alles gut für mein Geschäft oder denke ich damit zu verwerflich?

Fangen wir mal beim Konsum an. Denn nichts verleitet so sehr zum Konsum wie sogenannter „Peer-Group Druck“. Sagen zumindest meine Marketingleute, die damit den Zwang meinen, etwas mitzumachen, was die meisten eben als richtig ansehen und auch so tun. „Herdentrieb“ könnte man es auch nennen – hört sich aber eben nicht so lässig neudeutsch an.

Zu Weihnachten ist der „Herdentrieb“ zum Konsum auf jeden Fall gigantisch. Man könnte fast meinen, die ganze Welt kauft ein und beschenkt sich. Mit allen Folgen, die solch ein Konsumrausch dann eben auch mit sich bringen kann: Der Kauf auf Pump, das ganz persönliche „Kleinrechnen“ beim Ratenkauf oder auch schlichtweg das Vergessen der ein oder anderen Rechnung aus dem Online-Shop.

Wobei ich als Unternehmer mit dem letztgenannten am besten leben kann. Schließlich ist eine Zahlungserinnerung an jemanden, der schlichtweg vergessen hat, etwas zu zahlen, eine angenehme Dienstleistung, die wir gern erfolgreich für unsere Kunden erbringen. Insofern ist Weihnachten also gut fürs Geschäft, denn wo mehr Konsum, da mehr Umsatz und wo mehr Umsatz, da auch mehr „vergessene“ Zahlungen.

Okay – ich merk schon. Das läuft natürlich nicht nur auf die angenehme Seite raus. Denn natürlich gibt es auch die, die Gutes im Sinn hatten und sich dann schlichtweg übernommen haben. Die Frage dabei ist aber: Hilft da weihnachtliche Güte und Großzügigkeit? Sollen wir einfach alle fälligen Rechnungen ab dem 24. Dezember übernehmen und den Leuten ein frohes Weihnachtsfest wünschen?

Im Prinzip eine schöne Idee, die wir sofort umsetzen würden, wenn mir andererseits alle säumigen Zahler von Herzen versichern, dass sie keinesfalls solch Großzügigkeit ausnutzen würden. Damit wären wir also beim Schuldner und dem religiösen Glauben an Moral und Ethik eines jeden Einzelnen angekommen – oder lieber doch nicht.

Wir haben uns aber entschlossen, bis auf wenige Ausnahmen in der Weihnachtswoche keine Schuldner anzuschreiben, um diesen ein zumindest vor uns ruhiges Weihnachten zu lassen.

Im Prinzip läuft es ja schlussendlich auf die einfache, aber eben nicht realistische Formel hinaus: Zahlen alle das, was sie kaufen, so bräuchte es kein Inkasso auf dieser Welt. Für mich zugegeben nur teilweise okay – aber wir könnten uns dann bei der UNIVERSUM GROUP noch intensiver auf komfortable Zahlungsabwicklungen konzentrieren.

Also auf die Logistik der Geldflüsse von A nach B sowie die Vereinfachung von Zahlungsflüssen für unsere Kunden wie auch Konsumenten, so wie wir es übrigens mit unserer FlexiPay® Payment Solution bereits tun.

Für FlexiPay® ist Weihnachten also ein willkommener Stresstest. Da können wir mal so richtig zeigen, was wir alles zuverlässig leisten. Vom Scoring innerhalb von Millisekunden übers Factoring zur direkten Liquiditätssicherung bis hin zum punktgenauen real-time Full-Service- Debitorenmanagement.

Für mich als Unternehmer ist das übrigens genauso spannend wie Geschenke auspacken am Heiligen Abend. Okay – noch spannender ist natürlich die Reaktion meiner Kinder und nicht zuletzt meiner Frau auf meine Geschenke. Passen sie, wird´s ein gutes Jahr – passen sie nicht ... Ihr kennt das!

In diesem Sinne wünsche ich allen eine Weihnachtszeit mit viel Freude und wenig Sorgen. Auf dass wir alle ein Augenmaß behalten und uns im Konsumrausch bewusst werden, dass es die Dinge sind, die man nicht mit Geld bezahlen kann, die zählen: Besinnlichkeit, Gemeinschaftlichkeit und nicht zuletzt Gesundheit.

Frohe Weihnachten,

Ihr Axel Kulick

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