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    Was wir vom FC Bayern lernen können

Was wir vom FC Bayern lernen können

„Im Büro is wie auf´m Platz“, so sieht es zumindest Schauspieler Christoph Maria Herbst in der Erfolgsserie Stromberg - und so ganz kann man ihm den Vergleich nicht absprechen, oder?

Schließlich kennt doch jeder diese Tage im Job, bei denen man als Torwart auf verlorenem Posten steht, weil die Abwehr mal wieder gepennt hat. Oder wenn auf Konter gespielt werden soll und plötzlich alle Pressing praktizieren und am schlimmsten, wenn wir gefühlt 90 Minuten auf ein Tor spielen und der Gegner mit der einzigen Chance gewinnt.
 

So ist es halt im Fussball – und manchmal eben auch im Job.


Wir bei UNIVERSUM zum Beispiel haben es mit viel Mühe, Fleiß und der richtigen Mannschaft geschafft, uns einen Stammplatz ganz oben in der Bundesliga zu erspielen. Das war nicht leicht, aber die Mühen im täglichen Training haben sich letztendlich ausbezahlt. Mittlerweile scheuen wir keinen unserer Wettbewerber und wissen recht selbstbewusst, dass man stets mit uns rechnen muss. Ziel ist ja der Titel. Beim FC Bayern heißt das Meisterschaft - bei uns Innovations- und Qualitätsführerschaft. Allerdings haben wir auch gelernt, dass ein einmal erreichtes, hohes Trainingslevel nicht ausreicht, um meisterlich zu bleiben. Es ist also eine Frage des Ehrgeizes und des Wollens. Und das fängt beim täglichen Training an:

Auf der einen Seite versucht man als Unternehmer seine Spieler so gut wie möglich zu motivieren. Herr Rummenigge tut das mit einem ausgesprochen luxuriösen Arbeitsumfeld – tollen Autos und, nicht zu vergessen, ganz ordentlichen Löhnen. Wir bei UNIVERSUM tun das mit einem möglichst komfortablen Arbeitsplatz, flexiblen Arbeitszeiten und für unsere Branche auch ganz ordentlichen Löhnen. Da haben wir also schon Einiges vom FC Bayern gelernt. Oder der FC Bayern von uns. Ist eine Frage der Perspektive.

Beim Training selbst kommt es dann auf die Spieler an. Es gilt sich reinzuhängen. Sich selbst zu fordern. Nur so überwindet man den inneren Schweinehund und kann am Ende auch siegreich vom Platz gehen.  Das ist bei uns nichts anderes. Wir müssen täglich unsere Routinen zu neuen Herausforderungen werden lassen. Immer wieder aufs Neue beweisen, dass wir es verdient haben, bei einem marktführenden Unternehmen Mitglied der Mannschaft zu sein. Manchmal fällt uns das recht leicht – manchmal aber eben auch schwer. Bei mir ist das so, wenn ich mich mit Themen beschäftigen muss, die mir nicht so liegen. Aber genau dann versuche ich umso mehr mich selbst zu motivieren. Als Führungsspieler hat man schließlich Vorbildfunktion. Olli Kahn hat das mehr als einmal in seiner Karriere bewiesen.

Wenn das Training stimmt gibt es aber trotzdem noch weitere Erfolgsfaktoren. Die Mannschaft muss auf den Punkt performen und miteinander integriert harmonieren. Das wiederum ist beim FC Bayern die Aufgabe des Trainers und der Betreuer, bei uns die Aufgabe der Team- und Abteilungsleiter. Hier können wir eine ganze Menge vom Fußballmeister lernen. Denn niemand versteht es so gut wie der FC Bayern, eine Mannschaft aus Top-Einzelkönnern so zusammen zu schweißen, dass jeder Mitspieler exakt seine Stärken ausspielt, während die Mannschaft als Gesamtes nur wenige bis gar keine Schwächen zeigt. Geheimnis dieses Erfolgs ist Empathie. Das Wissen um die Stärken und Schwächen der einzelnen Mitspieler und das daraus gekonnt abgeleitete Zusammenstellen einer Mannschaft. Einer Mannschaft, die eben kontinuierlich und deutlich mehr siegt als verliert.

Ganz am Ende bleibt dann noch der Job des Vereinsvorstandes, bei dem alle Fäden zusammen laufen. Hier wird die Balance gehalten zwischen Ausgaben und Einnahmen. Zwischen Trainer-Wunschdenken, was den Spielereinkauf angeht, und Realität in der Kasse.


Mit Weitblick in die Champions League


Der wichtigste Punkt dabei: Weitblick. Denn letztendlich müssen Spieler und Trainer das nächste Spiel bzw. die nächste Meisterschaft im Fokus haben. Der Vereinsvorstand aber sollte immer schon das übernächste Ziel anvisieren. So kommt man dann auch in die Champions League. Oder bleibt da, wenn man schon dort angekommen ist. Sogar, wenn man mal ein Spiel verloren geben muss. Denn auch das gehört zum Sport wie auch zum wirtschaftlichen Handeln. Da heißt es dann aufstehen, motivieren, Krone zurecht rücken und weiter laufen. Als Vorstand umso mehr und vorweg. Letztendlich sind es nämlich nicht die Siege, die einen zum Champion machen, sondern die Niederlagen, die man wegzustecken vermag und aus denen man lernt.

Was wir daraus lernen können? Na ganz einfach – wir peilen die Champions League an. Und wollen weiterhin kontinuierlich um die Meisterschaft spielen. Mit den besten Spielern, die wir für diese Ziele bekommen können. Bestenfalls welchen, die aus den eigenen Reihen kommen. Die wissen, wie unser Unternehmen in seinen Genen funktioniert und sind meist top motiviert – beim täglichen Training. Gleichzeitig haben wir großartige Trainer für unsere Teams, die es verstehen, UNIVERSUM zu einer Mannschaft mit Charakter und Siegeswillen zu formen. Nur mit dem Wegstecken vermeintlicher Niederlagen auf dem Weg zur Meisterschaft– das klappt noch nicht so richtig gut bei uns im Vorstand. Obwohl wir schon so einiges einstecken mussten. Aber gut, vielleicht trainieren wir das noch mal....


In diesem Sinne – freuen wir uns auf jeden Trainings-Dialog mit Ihnen.


Ob übers Geschäft oder Fußball: Im Büro isses ja eh wie auf´m Platz ;-)

Ihr Axel Kulick

 

 

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