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    Der typische Onlineshopper: Wer kauft eigentlich auf Rechnung?

Der typische Onlineshopper: Wer kauft eigentlich auf Rechnung?

Unter vielen Möglichkeiten, im Internet zu bezahlen, ist er definitiv der beliebteste: Der Kauf auf Rechnung.

2015 wurden 29 Prozent des Online-Umsatzes allein mit dieser Zahlungsart gemacht. Wer sind die typischen Rechnungskäufer – und was gefällt ihnen an der Zahlungsart? Hier ist eine kleine Typologie.


Onlineshopper-Typ I: Der Dispo-Vermeider


Es ist noch viel Monat und gleichzeitig wenig Geld übrig – dieses Gefühl kennt der Dispo-Vermeider ganz genau. Auf tolle Schnäppchen oder die neuen Schuhe möchte er trotzdem nicht verzichten.

Seine Lösung: Der Kauf auf Rechnung. Mit diesem erhält er die Ware sofort und muss sie erst 2 Wochen später bezahlen -  nach dem nächsten Gehaltseingang. Durch diesen kurzfristigen Minikredit hält er sich finanziell über Wasser – und wählt seinen Onlineshop deshalb danach aus, ob der Kauf auf Rechnung angeboten wird.


Onlineshopper-Typ II: Der Retourenkönig


Er kauft gerne viel – und sendet regelmäßig einen Teil seines Warenkorbes wieder zurück. Bevor der Retourenkönig Geld ausgibt, will er das Produkt erst einmal sehen und anfassen können. Am häufigsten ist dieser Typus in der Modebranche vertreten: Er bestellt stets mehrere Größen und Modelle, um dann nur das zu behalten, was ihm gefällt. Mit dem Rechnungskauf kann er persönlich sicherstellen, dass er nur bezahlt, was er am Ende wirklich behält.

 

Onlineshopper-Typ III: Der Datenschützer
 

Der Datenschützer achtet stets auf Privatsphäre und Datensicherheit. Er surft immer im privaten Modus seines Mozilla-Browsers und vermeidet soziale Netzwerke und Online-Paymentmethoden. Muss er sich doch irgendwo anmelden, gibt er seine extra zu diesem Zweck erstellte 4. Email-Adresse an.

Er kauft gerne online, würde aber unter keinen Umständen seine Kreditkartendaten in die Eingabemaske eines Shops eintippen. Deshalb ist der Kauf auf Rechnung die Zahlungsart seiner Wahl: So kann er datensicher auch größere Warenkörbe einkaufen, ohne die Komfortzone seiner relativen Anonymität zu verlassen.


Rechnungskauf: Größter Vorteil ist ein erhöhter Umsatz


All diese Käufertypen haben eines gemein: Sie wählen ihren Lieblings-Onlineshop nach der Zahlungsart aus. Der Datenschützer ist nicht bereit, seine Kreditkartennummer anzugeben, der Retourenkönig möchte nur bezahlen, was er am Ende wirklich behält. Und der Dispo-Vermeider könnte ohne Rechnungskauf gar nicht mehr shoppen.

Der größte Vorteil des Rechnungskaufes für Händler ist daher der Mehrumsatz – auch bedingt durch eine niedrigere Kaufabbruchquote. Diese sinkt bei Einführung des Rechnungskaufes um stolze 79 Prozent (in einem Shop, der zuvor nur Vorkasse angeboten hat). Zum Vergleich: Im selben Szenario erreicht PayPal lediglich einen Rückgang um 55 Prozent.


Zahlungsausfälle vermeiden – oder sich dagegen absichern


Das größte Manko des Rechnungskaufs ist hingegen die Gefahr von Zahlungsausfällen. Da der Händler in Vorleistung geht, wird seine finanzielle Lage schnell kritisch, wenn Kunden nicht oder verspätet bezahlen. Auch der kurzfristige Kredit, den der Händler seinem Kunden beim Rechnungskauf gewährt, kann so zu Liquiditätsengpässen führen.

Beide Probleme lassen sich durch eine Zahlungsgarantie oder durch Factoring in den Griff bekommen. Dabei garantiert ein Paymentdienstleister die Zahlung und kauft die offene Forderung bei Ausfällen zu 100 Prozent des Wertes auf.

Der Fokus liegt bei beiden Lösungen auf Komfort und Flexibilität für den Händler. Dieser kann, beispielsweise bei der Payment Lösung FlexiPay® der UNIVERSUM Group, entscheiden, welches Zahlungsziel - sofort, 10 oder 60 Tage - am besten zu seinem Geschäftsmodell passt.

Die Kosten für die Rechnungskauf-Absicherung sind hiervon abhängig. So können Händler mit einem längeren Zahlungsziel ordentlich sparen, während Shops, die dringend Liquidität benötigen, den Rechnungsbetrag bereits nach 3 Tagen auf dem Konto haben.

So stimmt die Rechnung für Händler und Kunden – ganz egal, ob es sich dabei um Dispo-Vermeider, Datenschützer oder Retourenkönige handelt.

 

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