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    Deshalb ist Onlineshopping so beliebt

Deshalb ist Onlineshopping so beliebt

Onlineshopping in Deutschland – das passt. Zumindest einer repräsentativen Studie des Digitalverbands Bitkom* nach. Gerade die Tatsache, dass man als Online-Kunde unabhängig von Öffnungs- oder Geschäftszeiten munter einkaufen kann, macht das Onlineshopping bei uns Deutschen so beliebt. Die Generation der berufstätigen 30- bis 49-Jährigen (78 Prozent) sowie die »Best Ager« (73 Prozent) – also die Generation zwischen 50 und 64 Jahren – schätzen das 24/7-Bestell-Modell in besonderem Maße. Ein weiterer Vorteil des Onlineshoppings: Die Lieferung bis zur Haustür. Für drei Viertel (76 Prozent) der Onlineshopper ist dies ein durchaus wichtiges Kriterium – wenn denn auch das Logistik-Konzept des Händlers stimmt.

Ohnehin … allein das Angebot macht das Einkaufen im World Wide Web so attraktiv. Schließlich sind zwei Drittel (66 Prozent) der Meinung, dass die Auswahl und Vielfalt online deutlich größer sei als im Store vor Ort. Und über die Hälfte (53 Prozent) glaubt sogar, dass bestimmte Produkte ausschließlich im Webshop und nicht im Präsenzhandel angeboten werden. Zumindest sei es ungleich schwieriger, gewisse Produkte im Ladengeschäft zu bekommen. Zudem ist jeder Zweite (52 Prozent) davon überzeugt, dass Waren und Produkte im Onlineshop günstiger angeboten werden. Auch beim Einholen von Informationen – Kundenbewertungen sind zum Beispiel mit die wichtigste Kaufhilfe – punktet der Webshop. »Der Internethandel in Deutschland boomt und ihm werden weiter große Zuwächse vorausgesagt. Internet-Shopping ist schnell und bequem – vor allem weil man auch unterwegs mit dem Smartphone einkaufen kann«, weiß Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga. Übrigens geht der Trend im Onlinehandel klar Richtung »Mobile Payment«. Mittlerweile kauft nämlich jeder Zweite (genau 50 Prozent) mit dem Smartphone ein, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar acht von zehn (78 Prozent).
 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Onlineshop


Speziell in ländlichen Regionen ist der Onlineshop mangels lokaler Alternativen der hauptsächliche Grund für den Kauf im Netz. Jedenfalls sehen 22 Prozent der Internetnutzer und 44 Prozent der User auf dem Land hier einen klaren Vorteil für den Onlinehandel – »Advantage E-Commerce«. Weniger relevant (13 Prozent) scheint dagegen die Anonymität des Käufers im digitalen Handel zu sein.

Kaum überraschen dürfte wohl folgende Erkenntnis: Bei Sparfüchsen und Schnäppchenjägern ist der Onlinehandel besonders populär. Knapp ein Drittel (31 Prozent) schielt gezielt auf Rabatte und Nachlässe, die es dann so eben auch nur online gibt. Nicht weniger interessant, nämlich für 28 Prozent, ist die Möglichkeit vom Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. »Der Online-Käufer kann den Kaufvertrag in den meisten Fällen innerhalb von zwei Wochen widerrufen oder die Ware zurückgeben«, erklärt Miosga. Dabei müssen Kunden nicht mal einen Grund nennen. »Vor dem Kauf im Geschäft hat der Kunde anders als beim Online-Shopping die Möglichkeit, die Ware genau anzuschauen. Daher gibt es dort auch kein grundsätzliches Umtauschrecht.« Allerdings zeigt sich das Gros der stationären Händler doch eher wohlwollend und entgegenkommend in Sachen Umtausch und Retouren.
 

E-Commerce wächst und wächst


Der Umsatz des E-Commerce am Einzelhandel wächst kontinuierlich und gewinnt so natürlich weiter an Bedeutung. Der Handelsverband Deutschland (HDE) prognostiziert dem gesamten Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahr für 2019 eine Umsatzsteigerung von 2 Prozent. Entscheidender Wachstumstreiber ist auch hier der E-Commerce. Während sich der stationäre Handel um 1,2 Prozent steigert, legt der Onlinehandel um ganze 9 Prozent (auf dann 58,5 Milliarden Euro) zu. »Händler, die Ihre Kunden im Geschäft und online bedienen, profitieren von der Entwicklung. Für den rein stationären Handel in den Innenstädten verschärft sich die Situation durch rückläufige Kundenfrequenzen immer weiter«, mahnt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Wer also nicht schon daran arbeitet oder zumindest einen Plan in der Schublade liegen hat, sollte als stationärer Händler unbedingt auf eine Omnichannel-Strategie umsatteln und in den Ausbau von Online-Vertriebskanälen investieren.

 

*Quelle: https://bitkom.de/Presse/Presseinformation/Elf-Gruende-fuers-Online-Shopping

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