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    Die Einführungsvorlesung: Sparen als Student

Die Einführungsvorlesung: Sparen als Student

Das Abi in der Tasche, ein vages Berufsziel im Kopf und den Hintern voller Hummeln startet so mancher Student in die akademische Ausbildung. Ein Sprung, der nicht unbedingt ins kalte Wasser, häufig aber in die erste eigene Bude – sprich: den ersten eigenen Haushalt – führt. Und damit geradewegs zu einer neuen Erfahrung: Du kannst nicht mehr ausgeben als du hast.

Findige Statistiker haben ermittelt: Rund 860 Euro hat der durchschnittliche Student monatlich zur Verfügung. Klingt zunächst nicht schlecht, relativiert sich aber, wenn man die Miete und Kosten für Energie​​​​​​​ und fürs Essen davon abzieht. Spätestens dann, wenn am Monatsende mehr Tage als Euros übrig sind, ist ein privater Sparkurs angesagt. Gelegenheit dazu gibt es reichlich.

Sparen – aber nicht an der Leistung

Wir möchten hier jetzt aber nicht mit der Erkenntnis glänzen, dass der Einkauf beim Discounter günstiger als der im Feinkostladen kommt. Sondern gezielt den Blick auf die Fixkosten lenken, für die es häufig spezielle Studententarife oder -angebote gibt. Die Maxime dabei lautet: Weniger bezahlen – ohne dabei weniger zu bekommen. Dann mal los: Aller Anfang ist das eigene Konto: Statt sich auf einen kleinen Gebührenfresser einzulassen, können Studenten bei vielen Banken ohne gesonderte Prüfung ein kostenloses Girokonto führen – inklusive EC-Karte und/oder Kreditkarte. Beispiel GEZ: Für den ganz legalen Radio- und Fernsehgenuss kann der Studiosus sich von der Gebührenpflicht befreien zu lassen. Damit sind rund 20 Euro im Monat mehr im Beutel. Übrigens: Handy- oder Internetverträge gibt es ebenfalls mit studentischem Rabatt. Auch bei der Krankenversicherung lässt sich schön was sparen, wenn man über 25 Jahre alt ist und damit nicht mehr über die Eltern versichert ist: Krankenkassen bieten hier einen einheitlichen Studententarif an, der für 65 Euro zu haben ist und sogar die Pflegeversicherung beinhaltet. Bildung ist schön – kann aber auch ins Geld gehen. Deshalb: Zeitungen und Zeitschriften bieten schon traditionell günstige Studentenabos. Kino, Kunst und Kultur eröffnet sich dir deutlich günstiger, wenn du deinen Studentenausweis stets zur Hand hast.

Dein Alter – dein Bonus

Merke: Als junger Mensch bist du ein begehrter Kunde. Unternehmen wollen dich an sie binden, als Anfang einer langen Freundschaft. Und das lassen sie sich auch gerne was kosten und umwerben dich mit günstigen Tarifen oder Sonderpreisen.  Generell gilt hier: Fragen kostet nichts – und manche Einrichtung oder Unternehmung zeigt sich nach Vorlage der studentischen Legitimation deutlich kulanter. Sparen als Win-win-Situation: Ohne wirklich auf etwas zu verzichten, erhöht sich dein finanzieller Spielraum als Student deutlich. Etwas Engagement und Initiative genügen dazu.

 

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