Wissen | Fachbegriffe

In der Rubrik "Wissen" haben wir für Sie ein Glossar rund um die Themen Risiko- und Forderungsmanagement, E-Commerce sowie Payment und Zahlungsabsicherung erstellt.

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Annahmequote

Definition Annahmequote

Die Annahmequote beschreibt den Anteil der anfragenden Personen bzw. des angefragten Umsatzes, die die Risikoprüfung bei einer unsicheren Zahlungsart wie dem Kauf auf Rechnung, Rate oder Lastschrift mit einem positiven Prüfergebnis im Check-out eines Online-Shops durchlaufen haben.

Was bedeutet die Annahmequote für den Umsatz?

Eine hohe Annahmequote bedeutet im Regelfall einen hohen Umsatz. Gleichzeitig erhöht sich aber zumeist auch das Zahlungsausfallrisiko. Daher ist es wichtig, dass das Umsatz- und Risikopotenzial für den Online-Händler optimal ausbalanciert wird – und die Risikoprüfung die entsprechenden Parameter umfasst. Wichtig sind hierfür die Definition der Branche, in der sich der Onlineshop bewegt, sowie die Beschreibung des Kundenklientels. So kann beispielsweise die Quote beim Versand von Schmuck oder Elektroartikeln wegen des höheren Risikos niedrig sein, wohingegen sie bei weniger betrugsaffinen Branchen wie dem Versand von Kochutensilien eher hoch ist.

Annahmequote Welche Rolle spielen Bonitätsprüfung und Scoring?

Eine valide Bonitätsprüfung klärt die individuelle Leistungsfähigkeit des Bestellers und damit die Wahrscheinlichkeit eines Forderungsausfalls. Ein Scoring auf Basis personenbezogener Positivdaten reduziert das Risiko und ermöglicht gleichzeitig eine flexible Anpassung der Annahmepolitik. Eine Kunden-Score-Verteilung hilft, Kunden mit einem geringen Ausfallrisiko von solchen mit offenen Negativinformationen zu trennen. Diese Risikoklassen sollten bedarfsgerecht variieren und regelmäßig aktualisiert werden.

 

 

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