Wissen | Fachbegriffe

In der Rubrik "Wissen" haben wir für Sie ein Glossar rund um die Themen Risiko- und Forderungsmanagement, E-Commerce sowie Payment und Zahlungsabsicherung erstellt.

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Debitkarte

Definition Debitkarte

Eine Debitkarte (von lat. debere = schulden) ist eine Bank- oder Sparkassenkarte, die zur bargeldlosen Zahlung oder zum Abheben von Bargeld am Geldautomaten eingesetzt wird. Aus historischen Gründen wird die Debit-Bankkarte fälschlicherweise oft noch als Scheckkarte bezeichnet, da sie zu Zeiten von Euro-Schecks zur Einlöseberechtigung diente. Im deutschsprachigen Raum wird häufig auch die Bezeichnung Girocard oder EC-Karte verwendet.

Funktionsweise Debitkarte

Im Unterschied zur Kreditkarte wird nach dem Einsatz der Debit-Bankkarte das Girokonto des Karteninhabers sofort oder innerhalb weniger Tage belastet (= debitiert). Der Händler reicht nach dem Einsatz einer Debitkarte die über ihn getätigten Transaktionen im Regelfall gesammelt bei seinem Kreditinstitut ein, woraufhin die Transaktionsbeträge den Konten der Karteninhaber sofort im Wege des Interbank-Clearing belastet werden.

Debitkarte als Multifunktionskarte

Durch die Kooperation mehrerer Systeme auf einer Karte (z. B. Electronic Cash und Maestro) können die Karten national wie international als Zahlungsart an einer Vielzahl von Verkaufspunkten genutzt werden. In Verbindung mit der persönlichen Identifikationsnummer (PIN) dienen sie der Autorisierung bei Bargeldabhebungen an Geldausgabeautomaten sowie der Nutzung von SB-Terminals der Kreditinstitute. Der auf der Debit-Bankkarte aufgebrachte Chip kann außerdem verschiedene Zusatzfunktionen beinhalten, wie beispielsweise eine elektronische Geldbörse, ein Jugendschutzmerkmal oder ein elektronisches Parkticket.

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