Wissen | Fachbegriffe

In der Rubrik "Wissen" haben wir für Sie ein Glossar rund um die Themen Risiko- und Forderungsmanagement, E-Commerce sowie Payment und Zahlungsabsicherung erstellt.

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IBAN

IBAN – Definition

Die Abkürzung IBAN steht für International Bank Account Number, was in der deutschen Übersetzung „Internationale Bankkontonummer“ bedeutet. Es handelt sich dabei um eine standardisierte, internationale Bankkontonummer, die mit der Einführung des SEPA-Verfahrens ein europäischer Standard wurde. Seite dem Jahr 2014 ist die International Bank Account Number für europaweite SEPA-Überweisungen in allen teilnehmenden Ländern verpflichtend und wird beispielsweise für die Zahlungsmethode SEPA-Lastschrift als Kontonummer angegeben werden.  

IBAN – Aufbau der Internationalen Kontonummer

Die Internationale Bankkontonummer ist einheitlich gemäß der ISO-Zertifizierung 13616 aufgebaut: Sie besteht aus einer zweistelligen Länderkennung (bspw. DE für Deutschland), einer Prüfziffer (ebenfalls zweistellig), gefolgt von der meist 8-stelligen Bank-Identifikationsnummer (in Deutschland entspricht diese der Bankleitzahl) und schließlich der Kontonummer des jeweiligen Kunden. So umfasst die IBAN in Deutschland immer 22 Stellen. Sie sollte immer in 4er-Blöcken geschrieben werden und darf keine Kleinbuchstaben oder Sonderzeichen enthalten.

Gründe für die IBAN-Einführung 

Vor der Einführung des SEPA-Verfahrens wurden grenzüberschreitende Zahlungsaufträge oftmals erschwert, da es keine einheitlichen Vorgaben für den Aufbau bzw. die Bezeichnung von Kontodaten gab. Das Europäische Komitee für Banken-Standards, das ECBS, hat deshalb die International Bank Account Number entwickelt. Diese vereinfacht die Abwicklung des Zahlungsverkehrs im europäischen Raum. Durch die Prüfziffer kann der Zahlungsauftrag noch vor der Abwicklung auf Korrektheit der Kontonummer und Bankverbindung überprüft werden. 

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