Wissen | Fachbegriffe

In der Rubrik "Wissen" haben wir für Sie ein Glossar rund um die Themen Risiko- und Forderungsmanagement, E-Commerce sowie Payment und Zahlungsabsicherung erstellt.

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RFS

Definition RFS

Bei der Structured Creditor Reference (RFS) handelt es sich um einen von der European Association of Corporate Treasurers (EACT) unter ISO-Norm 11649 entwickelten Code, der die durchgehende Datenverarbeitung (STP) im SEPA-Verfahren sicherstellen soll. Sie wird in SEPA-Lastschriften als Referenz im Verwendungszweck, vor allem bei längeren Rechnungsnummern, genutzt und dient der besseren Einordnung der Transaktion. Sie kann aus XML-Tags oder aus einem Fließtext bestehen, wobei beide maximal 140 Zeichen lang sein dürfen. Mittels des Codes können Tipp- und Schreibfehler in unstrukturierten Verwendungszwecken verhindert warden.

RFS Aufbau des Codes

Der Code ist folgendermaßen aufgebaut: RFS + 2-stellige Prüfziffer + maximal 21-stellige alphanumerische Creditor Reference. Die Prüfziffer dient der Bank des Zahlungsempfängers zur Validierung eingehender Zahlungen, die Creditor Reference besteht meist aus der Rechnungsnummer des Kreditors (Zahlungsempfänger) oder der vom Kreditor festgelegten Kundennummer des Debitors (Zahlungspflichtiger).

Vorteile der RFS

Durch den Code kann der Kreditor die Transaktionenschneller zuordnen, da sie beim Zahlungseingang schnell mit den Forderungskonten des Kreditors abgeglichen werden kann. Sie sorgt damit für eine effizientere Strukturierung im Zahlungssystem des Kreditors. Das Verfahren erspart darüber hinaus Mehraufwand seitens des Zahlungsempfängers: Wenn beispielsweise die Prüfziffer nicht mit der Creditor Reference übereinstimmt, dann die Zahlung bereits von der Bank abgelehnt werden. Damit ist ausgeschlossen, dass undefinierbare Zahlungen eingehen.

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